
Product Launch2026-09-27
WIRED AI
Meta Connect: Neue Smart Glasses vorgestellt
Auf dem Meta Connect hat CEO Mark Zuckerberg eine neue Reihe von Smart Glasses und Mixed-Reality-Hardware vorgestellt. Damit setzt Meta weiter darauf, dass Wearables zu einem zentralen Zugang zu den eigenen digitalen Diensten werden. Zum Aufgebot gehören ein schlankeres VR-Headset, die ersten Brillen des Unternehmens ohne Kamera sowie aktualisierte Ray-Ban-Meta-Modelle – Ray-Ban Meta Audio und Ray-Ban Meta Gen 3. Zusammen zeigen sie, dass Meta unterschiedliche Geschmäcker, Preisklassen und Datenschutz-Vorlieben abdecken will.
Besonders auffällig ist die Variante ohne Kamera. Frühere Smart Glasses hatten Kritik von Datenschützern auf sich gezogen, weil unauffällige Kameras Menschen ohne klare Zustimmung filmen konnten. Mit einem Modell ohne Kamera reagiert Meta offenbar auf diese Kritik – ohne dass Nutzer auf KI-Assistenten, Audio und Benachrichtigungen verzichten müssen. Die Ray-Ban Meta Audio und Gen 3 gehen derweil noch weiter: mit verbesserten Funktionen und tieferer Integration in Metas KI-Dienste.
Meta versteht Smart Glasses als mehr als ein Accessoire. Das Unternehmen sieht sie als ständig verfügbare Assistenten, die in Echtzeit helfen, Gespräche übersetzen, Objekte erkennen oder Fragen per Stimme und Audio beantworten können. Diese Vision hängt an leichter Hardware, langer Akkulaufzeit und KI, die schnell reagiert, ohne dass Nutzer zum Smartphone greifen müssen. Das schlankere VR-Headset passt in dieselbe Strategie und soll immersives Computing über längere Sitzungen bequemer machen.
Ob sich das durchsetzt, hängt aber nicht nur an den Specs. Kundinnen und Kunden müssen überzeugt werden, dass Kameras und Mikrofone im Gesicht nützlich und nicht unheimlich sind. Unternehmen und Passanten könnten klare Aufnahme-Anzeigen und soziale Regeln verlangen. Auch Entwickler brauchen Gründe, für diese Geräte zu bauen. Die Connect-Palette ist weniger ein einzelner Durchbruch als eine Ausweitung des Wearable-Ökosystems. Schafft Meta die Balance aus Datenschutz, Design und KI-Nutzen, sollen Smart Glasses irgendwann so normal wirken wie eine Uhr oder Kopfhörer.