AI Infrastructure2026-07-21NVIDIA AI Blog

Bristol Myers Squibb baut KI-Fabrik mit NVIDIAs Vera Rubin

Bristol Myers Squibb (BMS) verdoppelt sein Engagement für KI-gesteuerte Arzneimittelforschung mit der Ankündigung seines zweiten KI-Clusters auf Basis von NVIDIAs Vera Rubin-Architektur, der den treffenden Namen 'SuperDuperPOD' trägt. Diese neue Installation baut auf der bestehenden Infrastruktur von BMS auf, die bereits einen der größten KI-Cluster in der Pharmaindustrie umfasst. Der SuperDuperPOD wurde entwickelt, um die Lebenswissenschaften zu beschleunigen, indem er NVIDIAs neueste Hardware für beschleunigtes Rechnen nutzt. Mit diesem System will BMS riesige Datensätze – von Genomsequenzen bis hin zu Proteinstrukturen – mit beispielloser Geschwindigkeit verarbeiten. Das Ziel ist es, die Zeit für die Identifizierung vielversprechender Wirkstoffkandidaten zu verkürzen und molekulare Interaktionen mit höherer Genauigkeit zu simulieren. KI hat die frühe Phase der Arzneimittelforschung bereits durch das virtuelle Screening von Millionen von Verbindungen verändert. Die Komplexität biologischer Systeme erfordert jedoch immense Rechenleistung. Die Investition von BMS in die Vera Rubin-Architektur signalisiert einen strategischen Vorstoß, KI tiefer in jede Phase der Arzneimittelentwicklung zu integrieren, von der Target-Identifizierung bis zur Optimierung klinischer Studien. Dieser Schritt unterstreicht auch einen breiteren Trend in der Pharmaindustrie: den Wandel hin zu zweckgebauten KI-Fabriken. Durch den Betrieb spezialisierter KI-Modelle auf dedizierter Hardware können Unternehmen wie BMS Durchbrüche erzielen, die zuvor unerreichbar waren. Der SuperDuperPOD soll zu einem Eckpfeiler der digitalen Transformation von BMS werden und möglicherweise zu einer schnelleren Entwicklung von Therapien für einige der schwierigsten Krankheiten führen.

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